MONATSVERS

Oktober 2021

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Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Hebräer 10,24

Liebe Geschwister!

Dieser Monatsspruch erscheint mir so aktuell, wie zur Zeit des Schreibens und auch in der Zeit zwischen damals und heute.

Er ist eingebettet in Vers 23 und 25.

Vers 23 beschreibt die Aufforderung, an Gottes Hoffnung als Bekenntnis festzuhalten, da er treu ist.

Vers 25 beschreibt die Notwendigkeit die Versammlung, also die Gemeinde nicht zu verlassen und sich gegenseitig zu ermahnen, also auch zu ermutigen.

Gerade in dieser Corona Zeit ist es umso wichtiger in der Gemeinde zu bleiben. Durch die verschiedenen Corona Auflagen sind die Gottesdienste aktuell nicht so möglich, wie sie vor der Corona Zeit möglich waren. Singen, Gemeinschaft und vieles andere mehr ist nur eingeschränkt möglich. Die Anmeldung mit Namen ist für einige ein Hindernis.

Aber gerade jetzt ist es wichtig aufeinander achtzuhaben.

In Zeiten moderner Kommunikationsmöglichkeiten, wie Mail, SMS, WhatsApp, Skype und anderes mehr, fällt es mir dennoch schwer auf andere achtzuhaben.

Wie sehr haben wir in unserer Quarantäne letztes Jahr die vielen Gesten geschätzt, ein Anruf, ein Gebet, eine kurze WhatsApp, ein Einkauf.

Es scheint mir, als hätten wir als Gemeinde gerade jetzt in dieser Corona Zeit, die Aufgabe aufeinander acht zu haben.

Eine Ermutigung, eine Nachfrage ist keine unangebrachte Einmischung, sondern eine liebevolle Notwendigkeit.

Was will oder kann ich nun tun!? Durch die Männerfreizeit haben wir uns einige Zeit am Alltag des Anderen teilhaben lassen. Ich habe nun wieder begonnen, dies aufleben zu lassen. Ich schreibe dem einen oder anderen nun wieder aus meinem Alltag.

Ich bin gespannt, was daraus wird.


Viele liebe Grüße
Hans Dekkers